Daxton zählt zweifelsfrei zu den besten Künstlern, welche der Indie Sektor der elektronischen Blues Musik zu bieten hat. So präsentiert er ein bis ins Detail ausgearbeitetes, fast schon dem Perfektionismus nahes, neues Album Electric Satellite und kombiniert auf dem Sound dieses zwölf Titel umfassenden Werkes eine Mischung aus Blues Rock mit einer gewissen Up-Tempo Affinität bei welcher der Künstler mit starken Einflüssen des Psychdelic Rock- beziehungsweise Psychdelic Pop experimentiert.

Sein nunmehr siebtes Album und somit der Nachfolger des 2018 erschienen Albums In Verses überzeugt mit ergreifenden Songs wie beispielsweise Groovy Love bei welcher der Künstler gutstrukturierte Rhythmik und Orgelsounds mit seiner Blues-Steel-Gitarre im Leadbereich kombiniert. Hierbei sei auch die Stimme von Daxton ganz klar gelobt, der mit seiner durchdringenden und Ergreifenden Stimme einen Sound zum Besten gibt, welcher direkt überzeugt und ins Ohr geht. Daxton schreibt Songs, welche den Zuhörer direkt vereinnahmen und die Aufmerksamkeit dieses auf sich zieht.

So sind Nummern wie beispielsweise der ruhigere Rocker Spaces, welcher mit einem ruhigeren Poprock Flair aus den Boxen kommt und irgendwie an die 1980er Erzeugnisse eines Prince erinnern, oder zumindest anmuten. Songmaterial und Songwriting sind auch hier wieder von der obersten Klasse und lassen keine Langeweile-, oder Ermüdungserscheinungen zu. Mit Fingerspitzengefühl und verdammt melodischen Solos der Leadgitarre wertet Daxton sein neues Album Electric Satellite auf und scheint seine Songs in songwriterischer- kompositorisches als auch Sounddesigntechnischer Sicht mit viel Sorgfalt ausgearbeitet zu haben.

So ist auch der TIteltrack Electric Satellite ein Zeichen für Diversität und kommt direkt um Geschwindigkeitsrausch zur Sache, wobei hier der starke Psychedelic Einfluss zum Besten gegeben wird, was nur die Vielseitigkeit des Künstlers aufzeigt, welcher hierbei ein tanzbares Werk präsentiert, das einen starken Retro Rock ‚N‘ Roll Charakter besitzt. Rock ‚N‘ Rolling und im gemäßigten Tempo geht dann das treibende End Of The Road weiter, wobei man direkt an einen Roadtrip durch die Wüste Texas denken, denn auch bei dessen eingängiger Rhytmusstruktur und dem stark psychedelischen Sound-, sowie der Vocals überzeugt Daxton erneut und somit sind die restlichen Songs wie Devil’s Train mit seinem Country Flair in akustischer Räumlichkeit-, sowie das im Kontrast stehende Blues-rockige meets Country Stück Bad Times, welches sowohl Tonfolgentechnisch-, als auch songwriterisch durch die Bankweg überzeugt.

Fazit 10 von 10: Psychdelic trifft auf Blues und Country in einer eigenwilligen und dennoch gefälligen Art! Anhören!

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