Die Moderne Mainstream-Musiklandschaft ist oft von Plastik-Mucke überzogen, die einfach nur jeden Liebhaber der handgemachten und seelenreichen Rock- und Popmusik abschrecken. Doch im Indie-bereich gibt es dann glücklicherweise solche Künstler wie Russell James der mit seiner handgemachten Musik von den ersten bis zu den finalen Momenten seiner Songs überzeugt und der mit Leidenschaft und Seele agiert. Am 3. Dezember erscheint sein neues Album Feel Your Pain – ein perfekter Anlass also um in die musikalische Welt von Mister James einzutauchen. Ab 2008 Mitglied bei der legendären Americana Band The Porter Draw, mit welchen er fünf Alben aufgenommen hat, änderten sich seine musikalischen Wege und er beschloss im Jahr 2016 fortan nunmehr auf Solopfaden zu wandeln. Seitdem hat er mit Rise und Seasons (2016), Wave/Water (2018) und Pay Attention (2019) vier Alben veröffentlicht auf welches nun am 3. Dezember Feel Your Pain – Album Nummer 5 folgen wird.

Mit der Leadsingle History Of Crime hat er seinen Fans jedenfalls einen fantastischen Vorgeschmack auf dieses Album beschert, dessen akustische DNA sich zwischen Folk, Americana und Country sowie modernem Indie Poprock bewegt. Zügige Drumbeats im 4/4 Takt treiben das schöne Arrangement des Songs an und geben einen fantastischen Sound zum Besten, der sich durch eine homogene Spielart der Musiker auszeichnet, wobei Bassist und Rhythmusgitarrist eine gestandene Einheit bilden und schöne Leads dem Ganzen das gewisse Etwas geben. Hierbei merkt man einen klaren Country Einfluss. Getoppt wird das Ganze von dem fantastischen Gesang von Mastermind Russell James einem Mann, der nicht nur musikalisch und kompositorisch so einiges zu bieten hat, sondern mit seiner emotionalen Stimme, die ein wenig an Phil Collins erinnert, die Menschen seinen Bann zieht! Leidenschaft gepaart mit musikalischer Ambition, so könnte man es auf den Punkt bringen.

 

 

Die zweite Leadsingle The Morning Singer ist dann ein Beispiel für die stilistische Vielseitigkeit, welche Russell James auf seinem neuen Album zum Besten gibt. Anders als History Of Crime, ist diese Single gefühlvoll und gemäßigt und regt zum Nachdenken an. Russell James lässt hier auf ein Fundament aus warmen Bassläufen und mid-Tempo Drums eine Melange aus schönen Akustikgitarren und schönen Leads, sowie mystischen Sounds seine Kunst erstrahlen und präsentiert sich auch stimmlich von einer schönen Seite, wobei er hier eine Sängerin Featured. Leicht verzerrte Gitarren im Lead lockern ab 2 Minuten und 33 Sekunden das Arrangement auf und setzen der musikalischen Leidenschaft nochmal ein I-Tüpferl auf.

Fazit 10 von 10: Ehrliches und handgemachtes Album zwischen Americana, Folk Rock und Acoustic. Freunde der handgemachten Musik, die wert auf lyrischen Tiefgang legen, sollten hier einschalten.

Mehr zu Russell James im Netz:

Russell James im Internet:
http://www.russelljamesmusic.net

Russel James bei Facebook:
http://www.facebook.com/autismsongs

Russell James bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/1zHqMOq6aHnstxyvM2DGmO

Scroll to Top