Mit Unbroken veröffentlichen ehemalige Mitglieder der Band Long Claw unter dem neuen Namen VoltageHead ein spannungsgeladenes Opus des metallastigen Heavy Rock. Groove geladene Heavy Riffs und musikalische Leidenschaft- bzw. verschworenheit dem Rock der härteren Gangart zieren dieses Werk, hinter welchem Sänger Forest Violette, die beiden Gitarristen Danny Long und Sean Martin, Bassist Sean McMaster und last but not least, Schlagzeuger Mike Foraker.  Bereits im Januar veröffentlicht, gibt dieses 11 Titel umfassende Debüt von VoltageHead einen interessanten und fesselnden Überblick über das musikalische Wirken von VoltageHead.

Bei Songs wie Cannonball ist der Name sowas von Programm! Denn wie eine Armee aus Kanonen kommt der druckvolle Heavy Rock Sound von VoltageHead aus den Boxen. Von einem straighten Drumming angetrieben im klassischen 4/4 Takt, bei welchem Mike Foraker die Sticks ordentlich schwingt und die Kicks mächtig tritt, spielen die Axtschwinger Sean McMaster, Sean Martin und Danny Long ihre Instrumente im Kanon und mit einer fast schon progressiven Partitur. Hierbei bilden sie ein gestandenes, druckvolles und ordentlich ballerndes Fundament für den tiefen Gesang von Frontmann Forest Violette,  der mit seiner tiefen Stimme, die irgendwo der klanglichen Nuance des Blaze Bayley ähnelt und dem Song im mittleren Tempo angetrieben. Hierbei zeigen sich VoltageHead mit schwerem und druckvollem Sound, den sie über das gesamte Album Unbroken beibehalten. Stilistische Wechselbäder hinsichtlich der Geschwindigkeit, bieten VoltageHead zu genüge, so kommt The Truth direkt gewaltig aus in den Boxen in einem zügigen Tempo, nur um dann im Verse und in der Hook plötzlich um die hälfte Drosseln und somit ihr Arrangement mit Diversität und Progressivität auszeichnen.

Leadgitarren geben beim Sound von VoltageHead und ihrem Unbroken Opus noch eine Schippe drauf und auch wenn die Band aus Übersee das Genre des schweren, metallastigen Rock nicht neu erfinden, so tragen sie definitiv dazu bei, dass es sich mit ordentlich Schwung, geschmeidig dreht. Groovend und teilweise leicht dem Groove Metal nahe, sind Songs wie The Avarice, welche mit der konstant vorhandenen Heavyness, groovigen Drums und Gitarren- sowie Bassriffs überzeugen, die nicht nur für kompositorisches Können und Fingerfertigkeit stehen, sondern auch divers sind. Bei ihren Songs spielen VoltageHead nicht einfach nur nach dem basischem Songschema, sondern erlauben ihren Songs durchaus Variationen hinsichtlich des Riffings.

Wo wir schon bei Riffings sind: Direkt zu Beginn des erneut druckvoll frischen One More Reason, ist die Leadgitarre gleich ganz Vorne mit dabei und gibt ein inspirierendes, kurzes und bündiges Lead raus. Und erneut muss man bei dem Mid-Tempo Rocker an Groove Metal denken, zumindest sind einige Elemente tatsächlich so aufgebaut. Sänger Forest büst zu keiner Sekunde etwas an seinen stimmlichen Qualität ein. Es ist bei VoltageHead in der Tat so, dass sie teilweise so wirken, als hätten sie verschiedene Genres als Einfluss genutzt. Auch Ansätze des Grunge sind erkennbar, sowie des klassischen Metal und so ist die Band stilistisch schon einmal interessant. Manchmal wird das wirre Arrangement des Songs etwas anstrengend, aber konstant mit vernünftiger musikalischer Umsetzung. So kann jeder Liebhaber der ehrlichen Heavyness dieser Band sicher etwas abgewinnen.

Fazit 8 von 10: Gekonntes Songwriting, trifft auf kompromisslosen gut durchdachten Heavy Rock. Rockfans, die es rau mögen, sind hier goldrichtig!

Mehr zu VoltageHead im Netz:

VoltageHead – Die offizielle Webseite:
http://www.voltagehead.com/

VoltageHead bei Facebook:
https://www.facebook.com/voltagehead

VoltageHead bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/4PXDrXU1GuZTfNpxlVJnm9

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