Nini mit ‚Rise Up‘ präsentiert sie eine Welt des atemberaubenden Ethno -Metal-Crossover (Audio) (TIPP!) [Ethno | Metal | Crossover]

Mit der Veröffentlichung Rise Up werfen wir nun mal einen Blick auf die Künstlerin Nini und somit in die schöne chinesische Republik Taiwan. Die Künstlerin ist hierbei alles andere als eine Newcomerin mit ihrer Mischung aus folkischen Elementen und Rockmusik hat sie in den letzten zwanzig Jahren in mehreren Ländern einige Konzerte beschallt und ein begeisteres Publikum mit ihrer Kunst für sich gewinnen können. Neben einigen europäischen Ländern, unternahm Nini auch schon Konzertreisen durch die USA, Kanada, natürlich auch China oder Japan, bei welchen sie stets ein Set aus orchstralen- und Rockelementen aufführte. Gegenwärtig ist sie dabei ihren eigenen Sound zu entwickeln und dieses Ergebnis bekommen wir auf der EP Rise Up präsentiert.

Mit dem Titel Rise Up, welcher auch als Pate für die Namensgebung des Gesamtwerkes steht, leitet die Künstlerin dieses Minialbum ein und baut folkische Elemente aus der chinesischen Kultur in ihren Sound ein, der ein modern poppiges Ambiente versprüht. Hierbei lässt Nini direkt jede negative Kritik im bombastischen Sound ersticken und überzeugt nicht nur mit kompositorischem Aufwand und Leidenschaft, sondern auch durch das atemberaubende Sounddesign ihrer Songs, die den Hörer in eine Impressionsbehaftete Welt eintauchen lassen. Elektronische und Rockige Elemente zieren die Arrangements des Songs und machen sie zu einem Abwechslungsreichen Spektakel. Außer auf gesungenen Tönen, muss man bei dem Opener Rise Up jedoch auf Lead Gesang verzichten, doch dies tut absolut nichts zur Sache! Nini erzählt mit diesem Titel eine fantastische Geschichte, die man mit dem Herzen sehen und erleben muss.

War der Opener bereits mit einigen Ethnoelementen versehen, entfacht Nini ein Feuerwerk mit dem zweiten Titel Can’t Help Falling In Love! Zunächst mit einem Didgeridoo  und kriegsschreien einleitend, wie man ihn von Samurai kennt, die dann von dem Klang einer Mandoline abgelößt werden, welche die Melodie von selbigem Titel des Kings Of Rock ‚N‘ Roll abgelöst werden, haut der Song ordentlich rein und präsentiert sich als eine Art folkischem Metal, der jedoch ein eigenes Werk darstellt und höchstens Tribut an Elvis‘ legendären Song zollt. Männliche Metalgesänge werden mit Nini’s zärtlicher und schöner Stimme ergänzt und ein kurzes Schauspiel der akustischen Natur wird zum Besten gegeben. Diesen Weg hält Nini auch auf den nächsten Songs wie Sound Of Rebellion bei. Mit musikalischer Vielseitigkeit und einer Fülle an Klangelementen, macht Nini ihre Musik zu einem unvergesslichen, multikulturellem Trip, der Liebhabern der ehrlichen und Handgemachten Musik zusagen wird. Wie klingt Fernost gekoppelt mit Metal? HIER habt ihr die Antwort! Ein wenig erinnert das Ganze so, als habe man Marilyn Manson mit einer Ethno Formation gekreuzt, die dann noch elektronische Industrial Elemente einbaut und verdammt, das kommt sau geil!

Spielerisch aufwändig und dem Perfektionismus Nahe ist die Musik von Nini, die eine wahrliche Künstlerin ist. Dies beweist sie auch bei dem Metalspektakel Walk Gracefully Once einer weitgehend Instrumentalen Nummer, die musikalisch und instrumentalistisch einfach ein hochwertiges Lied ist, welches den Künstler in seinen Bann zieht. Diverse Richtungsänderung halten diesen Song, nebst der spektakulieren Klangkunst spannend und machen ihn zu einem musikalischem Abenteuer. Mit Ethnopoppiger Attitüde leitet dann das letzte Stück Release ein, welches im essenziellen Kern den Zuhörer mit einer Melange aus Piano- und Streicherklängen empfängt und angetrieben von einem elektronischen Drumbeat in ein Synthesizerträchtiges Reich eintaucht, bei welchem klassische Instrumente mit elektronischen Instrumenten gekonnt kombiniert werden. Die Instrumentale Nummer ist teils elektrisch und teils akustisch, traditionell und überzeugt ebenso.

Fazit 10 von 10: Mit Rise Up liefert die Ambitionierte Künstlerin Mini ein atemberaubendes Konzept, das ihr euch unbedingt anhören müsst!

Mehr zu Nini im Netz:

Nini – Die offizielle Webseite:
https://ninimusic.me/

Nini bei Bandcamp:
https://ninimusic.bandcamp.com/

Nini bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/4iggZUAEXfBeJH9DjKwccm

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