Authentischer englischsprachiger Hip Hop mit tiefgründigen Texten bietet der aufstrebende Independentrapper King mit seinem neuen Album Eon Mind. Hierbei zeigt sich der ambitionierte Künstler von einer sehr bedächtigen Seite und überzeugt nicht nur durch sein traditionelles Klangbild-, sondern auch durch seine angewandte Rap- und Gesangstechnik, welche sich ganz klar von der Flut der Veröffentlichungen abgrenzt und hierbei keine Gefangenen macht. Mit diesem Album durchstartend, zeigt King wie es wirklich geht und überzeugt nicht nur inhaltlich- sondern zeigt tiefgründige Inhalte, die aus dem Leben gegriffen sind.

Angefangen von dem Opener My Year der mit Stärke und musikalischer Überzeugungsarbeit einleitend, wobei man direkt merkt, dass man es mit King und seinem Debütalbum Eon Mind mit einem wahrlich Künstler zu tun hat, der auch wenn manchmal Schimpfwörter fallen-, für tiefgründige Inhalte steht. Melancholisch ist das Sounddesign von dem zweiten Song Lifted welcher hier direkt als Remix angegeben wird und den Zuhörer direkt ohne Mühe in seinen Bann zieht. Sowohl die raptechnischen- als auch die gesanglichen Parts, welche hierbei überwiegen kommen souverän aus den Boxen und werden von den Beats getragen, die sich zwischen traditionellem Habitus und Klangerlebnis bewegen, hierbei jedoch aber auch durchaus neues zu bieten haben und eine gewisse Diversität sind.

Der gemäßigte Song Heedless besticht mit einem traditionellen Drumbeat, wie man ihn aus vielen Produktionen kennt und hierbei klassisch an MPC Sounds erinnert. Dieser transportiert das gefühlvolle Spiel einer Gitarre, worauf King in diesem Fall eher singt als Rappe und dem ganzen einen warmen Klangcharakter verleiht. Im Kontrast dazu steht dann der Song Chemical Reaction, welcher einen leicht surrealen, experimentellen und avantgardistischen Flair hat. King leitet den Song mit einem sehr fetten und aufgeblähten Bass ein, während King dann hier direkt seine stimmlichen Fähigkeiten zeigt. Doch dies ist natürlich längst nicht alles! King überrascht den ahnungslosen Hörer mit einer schnellen Stiländerung und präsentiert eine Art underground Rap auf diesem Song, der auch in stimmlicher Sicht ebenso zu gefallen weiß, wie auch hinsichtlich seiner instrumentalen Fähigkeit.

Natürlich erfindet der King hierbei das Rad nicht neu, aber er ist ganz klar einer der Künstler, die aus den Konventionen des Hip Hop ausbrechen, ohne gänzlich mit ihnen zu brechen. Dies zeigt er auch auf Nummern wie Mind Games, einem Song, der mit einem druckvollen Drumbeat und einem locker leichten, aber zugleich inspirierenden Synthesizerensemble getragen wird. Hierbei wechselt sich der King gekonnt zwischen poppigen und inhaltlich tiefgründigem Gesang und seinem flüssigen Rap nahtlos ab und beweist, das er sowohl im Rap-, als auch im Gesang perfekt ist. Inhaltlich orientiert dieser Song an der Thematik, dass ein Mensch am Ende froh ist eine einst geliebte Person vom Hals- und schließlich los zu sein.

Liebevoll mit einer Gitarrenmelange eröffnet dann Wildin ein erneut gesungener Einstieg angetrieben von druckvollen Drumbeats zieren das Arrangement und versetzen den Zuhörer in einen nachdenklichen Zustand, der dann bei weiteren Songs wie dem fast schon melancholisch ruhig wirkenden Song Prize fortgesetzt wird. Poppige Elemente zieren die musikalische Darbietung von King, welcher mit seinem neuen Full-Length-Album Eon Mind ein diverses Album zwischen Hip Hop-, Pop und R’n’B präsentiert. Freunde des Genres sollten hier unbedingt mal reinhören!

Fazit 10 von 10: King überzeugt mit Eon Mind durch eine gekonnte Melange aus Pop und Hip Hop!

Mehr zu King im Netz:

King – Linksammlung:
https://linktr.ee/TheOneMusicalKing

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King bei Spotify anhören:
https://open.spotify.com/artist/3hMqRL1FEqL9d3mDnpDizG

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